Was war das für ein Tag – so toll!
Bilderbuchwetter – Sonne pur – ein grandioses Alpenpanorama, dazu mit „ Indien Summer“ – feeling – eine wunderbare Fahrt mit sehr wenig Verkehr, natürlich auch keine LKW‘s.
Mein Kopf ist gefüllt mit fabelhaften Bildern und Eindrücken. Die kann ich euch leider nicht weitergeben.
Sehr gut, dass wir uns für den heutigen Sonntag entschieden haben.
Tja, wenn Engel reisen lacht der Himmel. Irgendwie fühle ich mich heute wieder einmal wie ein Glückskind. So kann es weiter gehen.
Gegen 16:30 sind wir in Ljubljana angekommen. Wir hatten kein Hotel reserviert, wollten mal spontan bleiben und einen Last-Minute-Deal machen. Das Hotel, das wir angesteuert haben, hatte dann leider keinen Parkplatz für uns. Die sind hier sehr rar und sehr teuer für 24 Stunden, aber gut, das wir wohl auch bei uns die notwendige, klimafreundliche Zukunft sein. Das nächste Hotel lag auf der anderen Seite der Fußgängerzone – also etwas Fahrerei außen herum. In diesem Hotel gab es keine Menschen – war irgendwie komisch. Man kann es nur im Internet buchen, keine Telefonnummer, kein E-Mail, das war mir im Vorfeld schon suspekt. Das war es also auch nicht. Aber, alle guten Dinge sind drei, wir sind im City-Hotel abgestiegen. Das bestechende Argument – ein Parkhaus und Lage direkt an der Fußgängerzone. Und was wir jetzt bemerken ein super bequemes Boxspringbett. Burkhard schläft schon gut darin, das hat er sich sehr verdient, er wollte mich die ganze Zeit chauffieren. Es ging im heute ganz gut, so gut, wie lange nicht, er blieb ohne Schmerztablette – also Urlaub, Sonne und tolle Eindrücke – das wirkt schon.
Erste sehr schöne Eindrücke sammelten wir dann von Ljubljana. Als die Sonne weg war wurde es ganz schön kuschelig. Wir schwangen uns in unsere dicken Jacken, Burkhard mit Mütze und streunten hungrig, nach Essen suchend, umher und dachten schon unsere Mägen werden nicht gefüllt. Am Fluss entlang lauter Tische draußen.
Alles Cafés, Eiscafés und Bars, gute Stimmung lauter junge Leute, keine Restaurants, außer einer Pizzeria, was wir nur im Notfall wollten. So hat man uns einen schönen Abendspaziergang in der Innenstadt beschert. Weiter hinten dann, auch schön am Fluss gelegen, haben wir einen Kellner gesehen, der, in einer Art Bistro, Essen in Pfannen austrug. Schnell sind wir da sesshaft geworden und haben sehr gut gegessen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich sogar ganz zufällig noch etwas Vegetarisches bekomme – einen guten Veggiburger und einen leckeren Salat. Man jetzt habe ich sogar mal unser Essen fotografiert. Dann gesellten sich noch, natürlich mit gebührendem Abstand, 4 junge Leute an unseren Tisch gesellt. Wir kamen ins Gespräch, sie waren aus Südserbien und erzählten uns, dass sie zum Ljubljana-Marathon angereist sind, er war heute, wir haben ihn kurz verpasst. Danach wussten wir, warum sie Gitter an einem Platz weggeräumt hatten, wir dachten es war ein Fest. Der Sympathischste der vier ist mitgelaufen, Halbmarathon in 1 Std. 45 Minuten. Wir prosteten uns mit einem tollen Craft Beer zu, das war so lecker das Bier. Ganz nebenbei erfuhren wir dabei, dass Ljubljana die „Drachenstadt“ ist (siehe Bierglas). Ein schöner Tagesabschluss mit internationalem Austausch.
Zusammengefasst der Start war wirklich grandios. Ich verabschiede mich mit ein paar Eindrücken für euch.
24.10.21 Veitshöchheim – Ljubljana – 708 km











