11. Tag – 03.11.2021

Ciao Korfu – wir verließen die Insel um 09:15 Uhr.
Wir sind schon um 07:00 Uhr aufgestanden und sind bei uns um die Ecke in die Fußgängerzone, in einer kleinen Bar mit ein paar Tischchen, haben uns einen Kaffee und frisch gepressten O-Saft gegönnt und mit süßen korfotischen süßen Stückchen eingedeckt. Wieder eine interessante Begegnung. Die Barbesitzerin war in Deutschland geboren, in Baden Würtenberg und hat 35 Jahre da gelebt. Ihre Mutter und ihr Bruder und seine Kinder sind noch da. So hatten wir es leicht mit unser Bestellung. In der Nacht hatte es wohl geregnet, es war nass, aber es war sonnig und auch schön warm.

Nach Ankunft auf dem Festland hatten wir heute wieder einmal eine etwas längere Fahrstrecke vor uns – 430 km in den Süden. Eine Fahrt durch herrliche Berglandschaften, manchmal niedrigere schöne Hügel, die uns mit den Zypressen auch die Toskana erinnerten, manchmal sehr hohe Bergketten, alles schön grün, sehr viele Olivenbäume. Eine kurze Pause machten wir am Ambrakischen Golf in Amfilohia.

Dann fuhren wir durch. Sehr beeindruckend war noch die Fahrt über die tolle Brücke über den Golf von Korinth, ein gigantisches, toll gemachtes Bauwerk und natürlich eine tolle Aussicht auf den Golf. Das konnte ich leider nicht fotografieren. Wir kamen um 15:45 gut an unserem heutigen Ziel am Argolischem Golf auf dem Peloponnes an.

NÁFPLION

Náfplion war die erste griechische Hauptstadt der Neuzeit, bevor es Athen wurde. Von 1829 bis 1834, nach der Eroberung durch griechische Revolutionsgruppen.
Es gibt insgesamt 3 Festungen und eine sehr schöne Altstadt, durch die wir heute noch gebummelt sind, nachdem wir eingekehrt sind. Schön renovierte alte Häuser, schön mit Bougonvillen und anderen Blumen bepflanzt, eine sehr schöne Fußgängerzone mit Marmorboden gepflastert. So eine toll herausgeputzte Altstadt haben wir bisher in Griechenland nicht gesehen. Hier ist auch touristisch noch mehr los, das meiste hat geöffnet, wir haben auch einige deutsche Urlauber gesehen oder gehört, einer sprach uns am Parkpkatz an, nachdem er unser Kennzeichen gesehen hat – es waren Würzburger, die auch mal früher in Veitshöchheim wohnten – Wahnsinn, die Welt ist doch klein. Wahrscheinlich liegt es wohl an den Herbstferien von Bayern und BaWü, da sind doch einige eingeflogen. Von hier aus erreicht man sehr gut archäologisch interessante Stätten, wie Mykene, Tiryns, Árgos und Epidaurus. Wir wollten eigentlich ja nach Mykene, das war uns bekannter, haben uns aber in den letzten Tagen für Epidaurus entschieden. Die Bilder von Mykene haben uns nicht überzeugt, das Ausgrabungsgelände ist sehr weitläufig und es wird 1 ganzer Tag zur Besichtigung empfohlen, den haben wir nicht. In Epidaurus interessiert uns da sehr gut erhaltene Theater.

In der Bildergalerie ein paar Eindrücke von Náfplion und unserem wieder gutem Essen, diesmal sehr raffiniert verpackt.

Morgen werden wir dann Max und Amelie begrüßen können. Max hat mir erzählt die Eintracht Fans sind auch schon in der Stadt.