* Náfplion
Was für eine tolle Pension in dem schönen Náfplion und was für ein Frühstück, so etwas hatten wir lange nicht. Auf jeden Fall das tollste unserer Reise. Neben dem Üblichen, leckeres Gepäck, so tolle und mit Liebe hergestellte Häppchen, Röllchen, ganz viel vegetarisch, viel Obst, verschiedene Sorten Trauben, wir haben es sehr genossen. Wir durften es uns am Buffet aussuchen, aber nichts selbst nehmen, wegen der Coronaregeln, die sie hier sehr ernst nehmen. Alles wurde uns liebevoll und freundlich gebracht. Solltet ihr je nach Náfplion kommen würde ich euch diese Pension sehr sehr empfehlen. Bevor wir auscheckten, wollten wir uns das schöne Städtchen nochmal bei Tageslicht ansehen – es ist wirklich toll. Hier noch ein paar Impressionen.
Dann ging es auf der Landstraße ins Landesinnere in den berühmtesten Kurort der Antike, in der Asklepius wirkte – nach
Epidaurus
Unsere erste antike griechische Stätte die wir besuchten – es war einfach klasse, total interessant und beeindruckend. Das ganze liegt in einer herrlichen Hügellandschaft, früher gab es hier heilende Quellen. Besonders toll war das große Theater, das wohl best erhaltene in Griechenland. Vor allem bekannt wegen der grandiosen Akustik. Noch heute werden hier im Sommer Vorstellungen gegeben. Im Reiseführer stand: Einer soll ganz hoch gehen in die letzte Reihe und unten soll sich jemand in die Mitte stellen und eine Münze werfen, das würde man genau hören. Das wollte ich natürlich ausprobieren und bin hinauf gestiegen, es war ganz schön hoch, mir wurde fast schwindelig als ich ganz oben stand – sehr beeindruckend. Burkhard ging in die Mitte und warf einen Stein, ich war sehr begeistert, man hörte es als wenn man daneben steht. Ich wollte gerne, dass Burkhard ein Foto von mir macht und rief ihn, er hörte mich nicht. Ich rief ihn an, konnte von oben zusehen, wie er sein Handy aus der Tasche nimmt und dann meinte – es geht nicht, ich hörte es wieder ganz genau. So habe ich zwei Videos gedreht, damit ihr einen Eindruck bekommst.
Es war ja toll, dass so wenig los war, eine tolle Jahreszeit um Epidaurus zu besichtigen.
Hier noch ein paar Eindrücke vom Gelände und dem schönen kleinen, sehr gut gemachten und interessantem Museum.
Museum:
Man hat in Epidaurus auch operiert und chirurgische Instrumente gefunden:
Gelände:
Von -Epidaurus aus ging es wieder ans Meer, auf die andere Seite. Im Reiseführer stand, dass noch es gibt zwei traditionelle Fischerdörfer gibt, die schön zu besichtigen sind. Wir haben oben auf der Klippe mal angehalten um runter zu sehen. Tja – nichts mehr mit Tradition, heute gibt es Fischfarmen, das ist wohl bequemer. Aber es war eine wunderschöne Fahrt entlang der Küstenlandstrasse.
Unser nächstes Ziel war der
Kanal von Korinth
Es war nicht so ganz einfach den Kanal anzusehen, die Brücke von der aus wir ihn dann letztendlich sehen konnten, haben wir nicht leicht gefunden. Das ist nicht ausgeschildert. Im Reiseführer stand das schon und ich hatte mir aufgeschrieben, dass man versuchen muss an die alte Eisenbahnbrücke zu kommen. Zuerst sind wir schon mal über die Schnellstraße darüber gerauscht, so schnell konnte man gar nicht schauen, dann haben wir es mit dem Navi probiert und kamen auf eine kleinen geteerten und befahrbaren Weg. Wir dachten super, jetzt haben wir es, aber Satz mit x. Ziel verfehlt. Der Weg entpuppte sich als eine illegale Mülldeponie, an den Seiten, bis in den Weg hinein lag alles voll. Plötzlich lagen vor uns nur noch Scherben und wir hatten Angst, dass wir schon hineingefahren waren und vielleicht einen Platten bekommen. War aber zum Glück nicht der Fall. Nach einem nicht angenehmen Wendemanöver fuhren wir zu dem Ort, in dessen Richtung wir nach Reiseführer ankommen sollten. Das war auch schon spannend, denn es war’s das Ende des Kanals. Es gab eine schmale einspurige Metallbrücke für Autos. An den Enden waren Ampeln und wenn ein Schiff kommt wird der Verkehr gesperrt und die Brücke geht hoch, damit die Schiffe passieren können. Als kein Auto kam, wagten wir uns auf die Brücke und konnten somit in den Kanal fotografieren.
Unsere nächste Idee wir wie vielleicht hinkommen war erfolgreich, obwohl wir uns langsam Stück für Stück vortasten mussten – immer wieder mal ansehen, wo wir sind – einmal über eine Fußgängerbrücke über die Autobahn gehen um zu sehen, wie der Weg an der Autobahn vorbei und dort weitergeht. Also es war sehr spannend, aber wir wollten nicht aufgeben und ich finde es hat sich gelohnt. Wir kamen dann an die vierspurige Brücke der Schnellstraße, mussten diese überqueren und dort gibt es eine Fußgängerbrücke, mit einer Infostelle, diese war im Reiseführer nicht erwähnt. Von dort hatte man einen spektakulären Blick, auch auf die alte Eisenbahnbrücke. Man, da hätte ich mich glaube auch nicht getraut, da runter zu gehen. Seht mal selbst. Es war sehr beeindruckend hier zu stehen und das zu sehen.
Danach wollten wir schnell nach Athen und fuhren auf die Autobahn, die dann doch Richtung Athen und auch in Athen, wo sie nichts kostet, mehr Verkehr war. *
WE DID IT – Wir haben es geschafft und unser Reiseziel erreicht!
Gegen 16:00 Uhr sind wir in Athen sicher, gesund und voller Freude angekommen. Kilometerweit war das Fahren in Athen sehr entspannt, aber die letzten 2 km waren heftig. Überall fahren Roller oder Motorräder, die irgendetwas ausfahren, sie wechseln spontan die Fahrbahn, schießen hinter den Autos hervor oder sind plötzlich neben dir. Burkhard hat es gut und sicher gemeistert. Dann die Parkplatzsuche – Wahnsinn! Wir waren schon sehr verzweifelt und wollten erstmal vor einen Baukontainer anhalten um durch zu schnaufen. Ging nicht, weil uns ein Mann signalisierte, dass der Container abgeholt wird. Also fuhr Burkhard um die Ecke und plötzlich wie von Geisterhand war einer da -zum Glück. Max war schon zu Hause. Er wollte schon im Vorfeld Karten für das Fußballspiel Olympikus gegen die Eintracht kaufen. Ging aber nicht, deutsche Staatsbürger können nur Tickets für den Gästeblock kaufen, der aber war ausverkauft. Wir gingen mit Max dann zum alten Stadion an einen zentralen Platz, von dort werden alle Frankfurter in Busse verladen und nach Piräus gebracht. Max fragte dort Fanbetreuer, ich fragte Fans – aber es wurden nirgends Tickets verkauft. Der Pkatz war schon ziemlich versaut mit Dosen, Flaschen etc.. Viele pissten einfach in die schönen Hecken, aus denen dann die Bächlein herausliefen. Also keine so positive Vertretung von uns Deutschen in Athen. Max meinte sie hätten auch gestern schon randaliert und sich mit der Polizei angelegt. Auf dem Platz heute war aber alles sehr friedlich. Wahnsinn, wieviele Busse da abfuhren. Also für uns war leider keine Chance das Spiel zu sehen. Sie haben ja 2:1 gewonnen die Frankfurter, hoffentlich blieb es dann ruhig. Wir gingen später über den Platz, da war er wieder picobello sauber, aber nach dem Spiel kamen sie ja alle wieder an den Platz zurück, da waren wir nicht mehr da. Amelie war auch inzwischen zu Hause und wir holten sie ab und gingen in die Stadt zusammen etwas essen – in ein gutes Fischrestaurant. Vor lauter „Gebabbel“ haben wir ja ganz vergessen ein Foto zu machen.
Jetzt kann ich nicht mehr weiter schreiben, ich bin heute mal total müde und schlafe spontan während des Schreibens mal kurz ein, als das hat jetzt keinen Zweck mehr.
*Wen es interessiert mal ein paar Bilder von den Eintracht Fans vor dem tollen Stadion und anschließend ein paar Bilder vom abendlichen Athen. Mit Max und Amelie habe wir an diesem Spätnachmittags und am Abend schon viel von Athen gesehen, wir sind ganz schön viel getippelt. Im Restaurant wieder mal etwas Neues, eine Speisekarte gab es nicht, ma musste sie sich scannen.
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