Heute wurden wir erinnert, welcher Tag in einem Monat ist. Kaum zu glauben.

Wieder ein toller Tag. Amelie und Max planten einen Ausflug an die Südspitze des Festlandes, also ohne Peloponnes und die Inseln.
Aber erst genossen wir ein schönes Frühstück auf dem schönen großen Balkon.
Zunächst waren wir in Lavrion, einer kleinen Stadt mit großem Hafen. Sie wurde bekannt durch ihre Silberminen. Es lagen hier einige Kreuzfahrtschiffe, eher kleinere, wir nahmen dann an, dass sie von hier aus die zahlreichen Altertümer und Ausgrabungen besuchen. Das Türmchen mit der Uhr – siehe Bildergalerie – war früher auf dem Dach der Silbermine, die Uhr ertönte zum Ende der Arbeitszeit. Besichtigt habe wir noch eine große, interessante griechisch orthodoxe Kirche, auch wieder toll saniert und sehr kunstvoll und hochwertig bestückt, erst recht für so einen kleinen Ort. Am Hafen stand ein schönes Denkmal für die Frauen, die nach dem 2. Weltkrieg Sehnsucht nach ihren geliebten Männern hatten, das waren die Kommunisten, die gegen die Nazis gekämpft hatten und die man später auf den verschiedenen Inseln jahrelang eingesperrt hat.
Weiter ging es zum Kap Sounion – der südlichste Punkt – hier steht der beeindruckende, klassische Poseidon-Tempel. Das letzte Bild hat ein junger sympathischer Würzburger von uns gemacht. Max hat ihn entdeckt, er trug ein T-Shirt mit „Würzburger Kneipen Chor“ – ein Chor, der immer Mittwoch in verschiedenen Kneipen singt und u.a. auch schon am Stadtfest aufgetreten ist. Witzig, dass man davon in Griechenland erfährt. Den werden wir uns bestimmt zuhause demnächst mal anhören.
Vom Tempel-Berg aus hatten wir eine schönen Blick auf die wunderschöne Bucht. Hier ist der Übergang des Saronischen Golf in die offene Ägäis. Von oben aus konnten wir uns dann auch schon mal die Taverne, in der wir unser Mittagessen genießen werden, ansehen (blaues Dach).
Apropos Mittagessen – diesmal Anfang und Ende.
Und das alles bei dieser super Aussicht und direkt bei Sonne am Meer.
Dann ging es bei dem super Wetter natürlich zum Baden. Das Wasser war nicht kalt, leider versteckte sich gerade hier einen Moment die Sonne hinter ein paar Wolken.
Zum Ende des Ausflugs hat uns Max in einer hippen Bar, in dem Burkhard und ich den Altersdurchschnitt sehr gedrückt haben, an einem schönen Strand an der Athener Riviera zu einem Café und einem italienischen Nachtisch – Profiterole – eingeladen, sehr lecker. Der Strand ist nur noch wenige Kilometer von Athen entfernt und mit der Straßenbahn erreichbar. Als es dunkel wurde, hatten sie den Strand beleuchtet, das sah ganz schön aus.



























