Heute wurden wir erinnert, wie nahe wohl Weihnachten rückt.
Hilfe, wir müssen schnell nach Hause, damit wir alle Einkäufe tätigen können.

Wie ihr schon seht, war es wieder sehr diesig – keinerlei Sicht auf die Berge und das Meer. Am Nachmittag spitzte dann doch die Sonne hervor, die Temperatur war mit um die 20 Grad aber doch recht angenehm.
Wir haben uns heute einen gemütlichen ruhigen Tag in Thessaloniki gemacht und sind durch die Stadt gebummelt, na gut mein Handy sagt mir, wir sind 17,4 km gelaufen und haben 25 Stockwerke bewältigt. Dabei haben wir wieder interessante Dinge gesehen.

Erstmal war wieder Markt angesagt. Thessalonikis orientalisch anmutende Märkte sollen laut Reiseführer die schönsten in ganz Griechenland sein. Es ist wirklich interessant anzusehen, es ist ein sehr weitläufiges Gebiet – gut so recht orientalisch fand ich es jetzt aber nicht. Interessant ist, wieviele Stoffe und Nähutensilien sie hier anbieten, das Nähen muss noch weit verbreitet sein. Ansonsten eher das gleiche Angebot wie auf anderen Märkten, aber nicht so touristisch, sehr ursprünglich, es kauften die Einheimischen ein, Touristen sieht man jetzt eher selten.
Eine große schöne Breite „Prachtstraße“ sind wir anschließend zum großen Platz am Meer hinunter geschlendert. Burkhard hat ein paar Musiker beglückt und an interessanten Geschäften und Bars kamen wir auch vorbei.
Am Meer angekommen, sahen wir wie erwähnt nicht viel, aber ich will euch den Eindruck doch weitergeben.
An der Uferpromenade entlang ging es zum weißen Turm, dem Wahrzeichen der Stadt. Hier an der Uferpromenade gibt es auch den gestern schon entdeckten Fahrradweg, einige interessante Gebäude und am Platz dann eine Touri-Gallere, die ab und an ausläuft, man muss nur etwas konsumieren um dabei zu sein – wir nicht!
Die Stadt ist ganz anders als Athen. Es gibt so gut wie keine griechischen Altertümer, höchstens mal ein paar Mauerreste. Es gibt ein römisches Forum, das wir uns von außen ansehen konnten, es wurden Ausgrabungen durchgeführt und man durfte das Gelände nicht betreten. Diese römischen Reste wurden erst nach dem Brand 1917 entdeckt und erst 1960 als an dieser Stelle ein Gerichtsgebäude errichtet werden sollte, kämpften die Archäologen lange, aber mit Erfolg dafür, dass das Forum erhalten blieb. Es war also ein Marktplatz mit einem gepflasterten Hof mit einer Säulenhalle. Integriert ist ein kleines Theater, das heute wieder genutzt wird.
Dann haben wir viele Kirchen gesehen und einige besichtigt, die Agia Sofia und die Agios Dimitrios. Irre, wie prunkvoll die alle ausgestattet sind und wieviele Menschen vorbei kommen, ein bestimmtes Bild küssen, eine. Sarg berühren oder streicheln oder Kerzen anzünden. Am Ende entdeckten wir noch eine Kirche, die zwischen den Kaufhäusern eingebaut war, von außen als solche kaum zu erkennen.
Die Bilder von unserem Höhenflug auf die Akropolis hoffe ich euch morgen einstellen zu können, es ist schon wieder 00:15 Uhr.
Wir sind also mal wieder in die Höhe geklettert, auch viele Stufen, entlang der Stadtmauer bis zur Akropolis – ist aber nur eine Ruine. Von hier und einem nahe gelegenem Kloster hatte man einen tollen Blick auf die Stadt.

































































