20. Tag – 12.11.2021

Wir werden uns wiedersehen!
Denn wir sind um 21:43 nach 5.634 km sicher in der Garage gelandet.

Vom heutigen letzten Tag gibt es nicht viel zu berichten.

Fahren, fahren, fahren …….. !
Kinder mal weghören! Scheiss Wetter, scheiss Wetter, scheiss Wetter …….!

Frieren, frieren, frieren …….!

Kurz vor 09:00 Uhr sind wir in Belgrad nach einem letzten Hotelfrühstück bei diesigem Wetter gestartet. Dazu kam dann ab und zu Nieselregen – alles bei 5-6 Grad. Dieses Wetter ist so geblieben, bis wir den Alpennordkamm erreicht haben. Wir fuhren aus dem Tunnel und zack sahen wir von der späten Nachmittagssonne beschienene Berge, wunderschön. Dazu hatte es 6,5Grad, also mehr als im Süden. Sonst ist das ja immer umgekehrt. Aber die Freude hielt nicht lange, vielleicht 80 km. Dann zog vor uns quer eine Nebelwand in ein Bergtal, so etwas hatten wir auch nich nicht gesehen. Wir fuhren also wieder rein in die Suppe und das blieb dann auch so bis zuhause, mal mehr oder weniger dick. Burkhard wollte aber unbedingt heim und nicht mehr übernachten, deshalb ist er auch überwiegend gefahren. In Serbien, Kroatien und Slowenien ist dies ja sehr entspannt und problemlos, da fuhren so wenige Autos. Aber ab Österreich war das anders. Wir haben noch hinter Regensburg eine Pause gemacht und dann wurde es auch wieder ruhiger. Ich habe es ein Stück probiert, kann aber mit meiner Brille kaum mehr nachts Auto fahren, es spiegelt alles dermaßen. Ich sehe an jedem Auto viele ganz lang gezogene Lichter, an jedem Rücklicht mindestens 4 so lange Fahnen. Dann kann ich die Abstände schwer einschätzen. Ich mache es nicht gerne. Burkhard hat dann wieder übernommen.

Wir hatten auf der ca. 1.150 km langen Fahrt heute nur eine prenzliche Situation in Serbien. Burkhard überholte gerade einen Laster, so ein Kipper mit einer ganz hohen Wand. Da war oben das Dach nicht gesichert, er hatte Blechabfallteile geladen. Er verlor ein größeres Teil, während wir noch kapp hinter im links fuhren. Das Teil flog hinter dem Laster auf die Fahrbahn. Burkard und ich beobachteten nur, ob noch eines kommt, was nicht der Fall war und Burkhard fuhr schnell an ihm vorbei. Deshalb wissen wir auch nicht, was dann hinten passiert ist. Das war unser Glück, das wir auf def Heimfahrt brauchten, auf der Hinfahrt hatten wir ja auch einmal Glück.

Jetzt sind wir müde und hauen uns in unsere Betten – mit 15,9 Grad ist es auch kalt in der Wohnung.

In den nächsten Tagen werde ich noch einige versäumte Berichte nach schreiben. Wenn ihr Lust habt, könnt ihr das noch nachlesen, dann wird der Blog wieder abgeschalten.